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Symblepharonschalen nach Dr. Illig

zur Verhütung von Verwachsungsrecidiven nach Lösung von Narbensträngen und nach plastischen Operationen.

Symblepharonschale nach Dr. Illig
Satz zu 10 Stück

Gr. 1

25 mm x 28 mm

Gr. 6

19 mm x 23 mm

Gr. 2

24 mm x 27 mm

Gr. 7

18 mm x 22 mm

Gr. 3

22 mm x 26 mm

Gr. 8

17 mm x 21 mm

Gr. 4

21 mm x 25 mm

Gr. 9

16 mm x 20 mm

Gr. 5

20 mm x 24 mm

Gr. 10

15 mm x 19 mm

Sondergrößen und Sonderformen von Conformern auf Anfrage lieferbar.

Es handelt sich bei Symblepharonschalen um dünne, durchsichtige Schalen, die neben einem großen, die Hornhaut freilassenden Loch zum Teil noch mehrere kleine Seitenlöcher besitzen.

Diese Schalen finden Verwendung bei der Behandlung frischer und alter Bindehautverbrennungen, -verätzungen, -verletzungen, um der Gefahr der Entstehung eines Symblepharon vorzubeugen.

Das große Hornhautloch gestattet ein ununterbrochenes, wochenlanges Tragen der Schale direkt auf dem Augapfel, ohne dass der Patient dadurch nennenswert belästigt ist.

Es ist möglich, trotz eingelegter Schale jederzeit die Binde- und Hornhaut zu behandeln.

Bei der Auswahl einer Schale ist tunlichst eine große Schale zu bevorzugen.

Die Schalen verhüten nicht nur die Entstehung eines Symblepharon, sie können auch nach Trennung eines bereits bestehenden Symblepharon verwendet werden.

Nach Einsetzen der Schale bleibt jeder Punkt der Hornhaut diagnostisch und therapeutisch zugänglich.

Ebenso bleibt die Lidbindehaut jeglicher Behandlung zugänglich.

In den Bindehautsack lassen sich flüssige, pulverförmige und salbenförmige Medikamente jederzeit einführen.

Die kleinen Löcher geben die Möglichkeit, die Schale in gewissen Fällen durch Annähen zu fixieren.

Als gutes operationstechnisches Hilfsmittel haben sich die Schalen auch bei plastischen Operationen des Lides bewährt.

Außerdem können die Schalen nach Entfernen des Augapfels zur Behandlung der Bindehauthöhle zweckmäßig Verwendung finden; es kann zum Beispiel der Bindehautsack durch das Hornhautloch der Schalen hindurch tamponiert werden.

Bei der Herstellung der Schalen wird Wert darauf gelegt, dass sie eine vollkommen glatte, geschlossene Oberfläche bekommen.

(Vgl. Illig im Archiv für Augenheilkunde, 82. Band 1917, und Axenfeld: Augenärztliche
Operationslehre Graefe - Säemisch - Hess 1922, Seite 411 und folgende.)